Elaiopezia obtusapiculata 
(J. Moravec) Van Vooren 2020

Der Stumpfstachlige Anhängsel-Becherling ist ein sehr seltener Becherling, der auf feucht liegendem morschem Laubholz zu finden ist. Namensgebend sind die attraktiven Sporen mit ihren auffälligen Anhängseln an den Polen und punktierter Oberfläche. Bis vor Kurzem gehörte die Art in die riesige Gattung Peziza. Allerdings fanden Wissenschaftler mit Hilfe genetischer Methoden heraus, dass die Gattung polyphyletisch ist, also nicht einer zusammenhängenden Abstammungslinie entspricht. Folglich wurden 2020 einige Arten, wie auch die hier Vorgestellte, ausgegliedert und in neue Gattungen gestellt. So gehört die Verwechslungsart Phaeopezia apiculata heute nicht mal mehr in die selbe Gattung. Bei diesem Fund handelt es sich um den zweiten Nachweis für Hessen.

Funddaten: 30.05.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis, Forsthaus Butzbach, auf stark zersetztem Laubholz in feuchtem Graben am Wegrand.
leg. & det.: C. Manz & F. Hampe

Entoloma aprile
(Britzelm.) Sacc. 1887

Der Frühlings-Ulmenrötling erscheint im April und Mai hauptsächlich bei Ulmen, da vor allem die Berg- und Feldulme seit 1920  durch das Ulmensterben dezimiert werden (der Ulmensplintkäfer überträgt eine aus Ostasien eingeschleppte Pilzerkrankung) ist ein Fund dieser Art immer etwas Besonderes. Die Art bildet oft eher kleine Fruchtkörper mit gerieftem Hutrand aus. Zur gleichen Zeit fruktifizieren auch der ähnliche Schild- und Schlehenrötling - allerdings bei Rosengewächsen.

Vielen Dank an Jesko Kleine, der uns die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

Funddaten: 07.05.2021, Sachsen, Leipzig, Küchenholz, südöstlicher Rand der Küchenholzwiese, TK 4640,33, relativ dichter Bestand vorwiegend mit bis ca. 5 m hohen Ulmus minor (Feldulme) auf Lehmboden, ferner Acer platanoides, Fraxinus excelsior

Entoloma vernum 
S. Lundell 1937

Der Frühlings-Rötling ist eine der wenigen Blätterpilzarten, die überwiegend im Frühling erscheinen. Die dunkelbraunen Fruchtkörper sind typischer Weise  in der Nähe von Nadelbäumen anzutreffen. Da der Pilz giftig ist, sollte er nicht mit dem essbaren Schild-Rötling (Entoloma clypeatum) oder dem Schlehen-Rötling (Entoloma sepium) verwechselt werden. Diese Arten erscheinen ebenfalls im Frühjahr, bilden jedoch wesentlich kräftigere Fruchtkörper aus und wachsen in Verbindung mit Rosengewächsen wie Schlehe, Kirsche, Felsenbirne oder Weißdorn.

Funddaten: 26. & 28.04.2021. Thüringen, Ilm-Kreis, erster Fund auf einem Kalk-Trockenrasen bei Kiefer, zweiter Fund bei Fichte auf saurem Boden.

leg. & det.: F. Hampe, C. Manz & D. Wieschollek

Verpa bohemica
(Krombh.) J. Schröt 1893

Nun sind die Böhmischen Verpeln zahlreich und in voller Pracht erschienen (Erste Sichtung siehe weiter unten war vom 02. März). Die Art gehört wie die Morcheln in die Familie der Morchellaceae. Sie unterscheiden sich von diesen vorallem dadurch, dass der wattig ausgestopfte Stiel nur am Hutscheitel angeheftet ist, außerdem bilden sich in den Asci (Sporenschläuchen) nur zwei riesige Sporen. Die Fruchtkörper erscheinen von März bis Mai auf basischen, lehmigen Böden z.B. bei Pappeln und oft in großer Zahl. Allerdings fruktifiziert die Spezies nicht jedes Jahr. Bisher sind nur 6 Fundpunkte dieser Art in Hessen dokumentiert.

Funddaten:

09.04.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis, unter Mehlbeere, Eichen und Ahorn zusammen mit Seidelbast und Aronstab
leg.: C. Manz, F. Hampe & G. Kost; det.: F. Hampe & C. Manz

Pholiotina aporos 
(Kits van Wav.) Clémençon 1976

Der Frühlings-Glockenschüppling ist einer der wenigen Blätterpilze, die im Frühjahr fruktifizieren. Im Feld erkennt man diesen häufigen Braunsporer an seinem häutigen Ring, der deutlich gestreift ist. Oft findet man auf dem Ring auch das rostfarbene Sporenpulver, welches typisch für alle Vertreter der Gattung ist. Will man die Art eindeutig bestimmen, sollte man jedoch die Sporen mikroskopieren. In der Regel  haben Glockenschüpplinge Sporen mit Keimporus: eine dünnwandige Stelle an der Spitze der Spore, durch den später die Keimhyphe austritt. Wie der wissenschaftliche Name bereits verrät, fehlt dieser bei der hier vorgestellten Art. Übrigens sind die Glockenschüpplinge keine verwandtschaflich geschlossene Gruppe, was Biologen polyphyletisch nennen. Wer näheres dazu wissen möchte, kann hier einen Stammbaum ansehen.

Funddaten:

09.04.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis, Sportflugplatz Butzbach, am Rande eines geschotterten Waldweges.
leg.: C. Manz, F. Hampe & G. Kost; det.: F. Hampe & C. Manz

Der häutige gestreifte Ring ist typisch für die Glockenschüppinge im engeren Sinn.

Die Sporen des Frühlings-Glockenschüpplings haben keinen Keimporus.

Gyromitra melaleuca 
(Bres.) Donadini 1976

Die Schwarzweiße Scheibenlorchel ist eine absolute Rarität und konnte erstmals für Thüringen nachgewiesen werden. Wie der Name bereits verrät, ist die Fruchtschicht dunkel schwarzbraun und die Unterseite weiß kontrastierend gefärbt. Deshalb kann man die Art bereits im Feld schon gut von anderen Scheibenlorcheln unterscheiden. Weil der Pilz so selten ist, ist auch über die Ökolgie noch wenig bekannt. Vermutlich ist sie kalkhold, ihre Fruchtkörper werden in der Regel auf nacktem Erdboden gefunden. 

Funddaten:

05.04.2021, Deutschland, Thüringen, Jena-Göschwitz, am Rand eines Waldweges auf Muschelkalk. Zum derzeitigen Zeitpunkt nördlichstes bekanntes Vorkommen in Deutschland.
leg.: C. Manz, F. Hampe & H. Kössel; det.: F. Hampe & C. Manz

Gyromitra gigas 
(Krombh.) Cooke 1878

Die Riesenlorchel ist ein giftiger Frühlingspilz, den ein Sammler von Böhmischen Verpeln kennen sollte. Beide Arten können im selben Habitat zur gleichen Zeit erscheinen. Besonders junge Exemplare können verwechselt werden. Man erkennt die Riesenlorchel anhand der gehirnartig gewundenen Hutoberfläche und dem kalkweißen Stiel. Die nah verwandte Giftlorchel (Gyromitra esculenta) ist viel häufiger und an die Anwesenheit von Koniferensubstrat gebunden. Unsere Exemplare sind noch wahre Riesenbabies, denn die Furchtkörper der Lorcheln wachsen über mehrere Wochen bis zu ihrer Reife und sind extrem langlebig. Eine nah verwandte Art, Gyromitra ticiniana ist in Deutschland noch nicht nachgewiesen und lässt sich anhand der schmäleren Sporen unterscheiden. Einen interessanten Artikel dazu findet ihr hier.

Funddaten: 
28.03.2021, Deutschland, Sachsen, Leipzig, Tagebaufolgelandschaft bei Borna unter Pappeln und anderen Laubgehölzen, TK 4841,312
leg: C. Manz, J. van Braak & T. Steska; det.: C. Manz & F. Hampe

Morchella cf. deliciosa

Was gibt es Schöneres als einen zarten Frühlingstag mit einem kleinen Körbchen voller Spitzmorcheln?  
Ein großes Körbchen voller Spitzmorcheln! ... unser Körbchen war nur klein, aber dennoch hat es uns voll erfüllt.

26.03.2021 in Thüringen. leg.: Felix Hampe & Cathrin Manz

Lamprospora miniata s. l.

Der Netzsporige Moosbecherling ist ein Parasit an lebenden Moospflanzen. Die Fruchtkörper der Moosbecherlinge findet man meist im Winter zu frostfreien Zeiten, an feuchten Standorten. Die Arten aus dieser Gruppe sind oft stark spezialisiert und befallen nur bestimmte Moos-Arten. Es ist gut möglich, dass diese Aufsammlung an einem winzigen, 1 mm großen Moos (Ephemerum sp.) eine eigenständige unbeschriebene Art aus dem sogenannten "Lamprospora-miniata-Komplex" darstellt. Die von uns gemessenen Sporen (16,1-18,4 x 15,6-18,3 µm) sind größer als für L. miniata s. str. üblich.

Funddaten: 
21.03.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis, Magertrift bei Ober-Mörlen, TK 5618,113
leg. : C. Manz, F. Hampe & M. Theiss; det.: F. Hampe & C. Manz

Urnula craterium
(Schwein.) Fr. 1851

Die Teufelsurne ist die große Schwester der Glänzenden Schwarzborstlinge und gehört wie diese in die Familie der Sarcosomataceae. Die bis zu handteller großen Krüge sind eine der mystischsten und düstersten Fühjahrserscheinungen, die dem neugierigen Pilzsucher begegnen können. Von Weitem sehen  die Fruchtkörper dieser vom Aussterben bedrohten Art ein wenig wie verrostete Blechdosen aus.

Funddaten: 
18.03.2021, Deutschland, Thüringen, Landkreis Gotha, Drei Gleichen, TK 5131,113; Eschenwald auf Gipskeuper, 
einziger bekannter Standort in Thüringen
leg./det.: Felix Hampe & Cathrin Manz

Morchella cf. deliciosa

Juhu! Die erste Spitzmorchel in diesem Jahr lugt hervor!

Mittlerweile gibt es in Europa über 14 verschiedene Spitzmorchelarten. Vielleicht können wir die Art bestimmen, wenn wir später im Jahr erwachsene Fruchtkörper finden.

Gefunden in einer Harvester-Schneise in einem Kiefernwald auf Muschelkalk in Thüringen. Ein waschechter Morcheljäger verrät seine Stellen natürlich nicht!

Die meisten Spitzmorchelarten lieben Störstellen wie Holzlagerplätze, Brandstellen oder eben wie in diesem Fall die Schneisen der Verwüstung eines Harvesters.

15.03.2021

 

Pseudoplectania nigrella (Pers.) Fuckel 1870

Der Glänzende Schwarzbostling ist ein typischer Frühjahrspilz, der gerne direkt nach der Schneeschmelze fruktifiziert. Er bevorzugt fichtendominierte Nadelwälder auf sandigen sauren Böden. 
2005 konnten Wissenschaftler aus diesem Pilz das proteinbasierte Antibiotikum "Plectasin" isolieren. 

Funddaten: 
14.03.2021, Deutschland, Thüringen, Ilm-Kreis
Windbergsiedlung, im Garten unseres Wochenendhäuschens,
TK 5230,412; auf magerem sandigem Boden unter Fichte (Picea abies)

leg./det.: Felix Hampe & Cathrin Manz

Pseudombrophila hepatica (Batsch) Brumm. 1995

Wie die meisten Vertreter der Gattung weist auch der Violette Dungbecherling keine Bindung an ein spezielles Losungs-Substrat auf. Wir finden ihn hauptsächlich auf oder neben den kleinen Kötteln von Mäusen in deren Gängen auf Wiesen und Trockenrasen. Pilze die an Dung wachsen, nennt man auch "coprophil".

Funddaten: 
07.03.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis, 
Eichkopf bei Ober-Mörlen, renaturierter Panzerübungsplatz
TK 5617,244; im Trockenrasen, in den Gängen von Mäusen auf deren Ausscheidungen

leg./det.: Felix Hampe & Cathrin Manz

Sporenschläuche (Asci) mit 8 glatten, hyalinen Sporen

Rutstroemia bolaris 
(Batsch) Rehm 1893

Der Hainbuchen-Stromabecherling fruktifiziert meist im Frühjahr auf dünnen Hainbuchenästchen. Der wissenschaftliche Name der Gattung (Rutstroemia) ehrt den schwedischen Wissenschaftler Carl Birger Rutström. 

Funddaten: 
07.03.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis, 
Eichkopf bei Ober-Mörlen
TK 5617,244; auf Ästchen von Hainbuche (Carpinus betulus)

leg./det.: Felix Hampe & Cathrin Manz

 

 

 

Octospora hetieri
(Boud.) Dennis & Itzerott 1973

Der Glattsporige Moosborstling ist mit etwas Erfahrung schon mit der Lupe an seinen spitzen  hyalinen Randhaaren zu erkennen. Dieses Merkmal ist bisher einzigartig in der Gattung.

Funddaten: 
05.03.2021, Deutschland, Hessen, Lahn-Dill-Kreis, Wacholderheide bei Niederlemp; 
TK 5316,233; im Trockenrasen an Purpurstieligem Hornzahnmoos (Ceratodon purpureus)

Dritter Fund für Hessen!

leg.: Felix Hampe & Harald Zühlsdorf, det.: Felix Hampe

Frisch geschlüpft! In ein paar Tagen gibts hier das Update.

Funddaten: 
02.03.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis 
TK 5517,4; basische Laubmischwaldparzelle (Pappel, Ahorn, Weide, Eiche) auf besserem Lehmboden mit Aaronstab und Seidelbast.

leg.: F. Hampe & C. Manz

Ciboria caucus (Rebent.) Fuckel 1870

Der Weidenkätzchen-Stromabecherling - ein typischer Frühlingspilz an vergehenden, feucht liegenden Weidenkätzchen. Wenn Hasel, Pappel, Erle und Weide zusammen stehen, kann die Art nur mikroskopisch von ihren Nachbararten getrennt werden. Ciboria coryli hat wesentlich größere Sporen und Ciboria amentacea wächst vor allem an Erlenkätzchen. Ciboria-Arten gehören zur Ordnung der Helotiales, ihre Sporenschläuche haben an der Spitze einen Porus, durch den die reifen Sporen entlassen werden.

Funddaten: 
02.03.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis, Sportflugplatz Butzbach; 
TK 5517,414; an verrottenden Weidenkätzchen.

leg./det.: Cathrin Manz & Felix Hampe

Fruchtkörper (Apothecien) am Standort auf feuchtliegenden, vergehenden Weidenkätzchen.

Asci mit Sporen in Wasser, freiliegende Sporen messen bei dieser Kollektion 10,6-11,6 x 6,0-6,7 µm.

Lentinellus ursinus 
(Fr.) Kühner 1926

Der Filzige Zähling  ist ein Pilz mit seitlingsartigen Fruchtkörpern. Auffällig sind seine stark schartigen Lamellenschneiden, die an die Kante eines Sägeblattes erinnern. Die  gesamte Gattung gehört zur Ordnung der Täublingsverwandten (Russulales). Das kann man mikroskopisch auch an den ornamentierten amyloiden Sporen und den Gloeozystiden erkennen.  Die Art ist durch ihre amyloiden Skeletthyphen charakterisiert, die wellig verbogen sind und "haifischflossenartige" Ausstülpungen aufweisen. Diese fehlen bei dem ähnlichen Fuchs-Zähling (Lentinellus vulpinus). 

Funddaten: 
21.02.2021, Deutschland, Hessen, Main-Taunus-Kreis, Flörsheim am Main, Kalkbruch an der Wiesenmühle, Mühlgraben; 
TK 5916,344; auf Laubholzast.

leg./det.: Cathrin Manz & Felix Hampe

Die seitlingsartigen Fruchtkörper haben stark schartige Lamellenschneiden.

Amyloide Skeletthyphen mit "haifischflossenartigen" Ausstülpungen, auch "bosselées" genannt.

Gloeozystiden im Hymenium.

Sarcoscypha jurana 
(Boud.) Baral 1984

Der Linden-Kelchbecherling ist nahe verwandt mit dem Scharlachroten Kelchbecherling. Jedoch ist sein Vorkommen auf Lindenschluchtwälder auf basischem Untergrund beschränkt. Da dieses spezielle Habitat in Deutschland rar ist, ist es nicht verwunderlich, dass man diese prächtige Frühjahrsart nur sehr selten bewundern kann. Aufgrund einer Pigmentstörung findet man  manchmal auch orange oder gelblich gefärbte Fruchtkörper.

Funddaten: 
24.02.2021, Deutschland, Hessen, Gießen, Wieseck, NSG Hangelstein; 
TK 5318,323; dort auf bis zu armdicken, stark vermoosten und feuchten Ästen von Linde.

leg.: Cathrin Manz & Felix Hampe;
det.: Harald Zühlsdorf, conf.: Hampe & Manz

Sporen mit deutlich abgestuzten Polen und 2 großen Öltropfen

Haare des ectalen Excipulums in Kongorot. Das ist der weiße Flaum, den wir auf der Außenseite der Becher sehen können. 

Sarcoscypha coccinea 
(Gray) Boud. 1907

Der Scharlachrote Kelchbecherling macht seinem Namen alle Ehre. Oft sind erste Fruchtkörper schon bei winterlicher Schneebedeckung zu finden. So richtig zur Geltung kommen diese farbenfrohen Becher allerdings nach der Schneeschmelze und sie sind zeitgleich mit dem Winterling, unserem gelben Frühlingsboten anzutreffen. Theoretisch sind die roten Becher essbar, sie sollten aber wegen ihrer Seltenheit geschont werden.

Funddaten: 
21.02.2021, Deutschland, Hessen, Main-Taunus-Kreis, Flörsheim am Main, Kalkbruch an der Wiesenmühle, Mühlgraben; 
TK 5916,344; dort auf bis zu armdicken, stark vermoosten und feuchten Laubholzästen.

 

leg.: Cathrin Manz & Felix Hampe;
det.: Thomas Lehr, conf.: Hampe & Manz

Amaurodon viridis (Alb. & Schwein. : Fr.) J. Schröt. 1889

Amaurodon viridis 
(Alb. & Schwein. : Fr.) J. Schröt. 1889

Amaurodon ist eine Gattung aus der Familie der Thelephoraceae in der Ordnung der Thelephorales. Arten der Gattung haben resupinate oder gestielte Fruchtkörper, die auf verrottendem Holz wachsen.  Das Hymenophor kann porig, hydnoid oder glatt sein und hat typischerweise eine blaue bis grüne Farbe. Auch die Sporen sind blau.

Funddaten: 
23.01.2021, Deutschland, Hessen, Wetteraukreis, Rockenberg, "Hölle von Rockenberg"; TK 5518,322; an liegendem Apfelbaumholz

leg. & det.: Cathrin Manz & Felix Hampe

Der Fund ist erst der 7. Nachweis für Deutschland

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